15. Böblinger Orgelfrühling 2010

18. April - 20. Juni 2010

Programm

Sonntag, 18.04.2010
11:15 Uhr
[Vater-unser]
Eröffnungs-Gottesdienst
Flöte und Orgel
Helgard Israel, Flöte
Hubertus Kless, Orgel
Sonntag, 18.04.2010
20:00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgelkonzert
Andreas Schweizer, Böblingen (Orgel)
  • Nikolaus Bruhns (1665 - 1697)
    • Präludium in G-Dur
  • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
    • Liebster Jesu, wir sind hier (BWV 730)
    • Präludium und Fuge in e-moll (BWV 548)
    • Liebster Jesu, wir sind hier (BWV 731)
  • Olivier Messiaen (1908 - 1992)
    • Verset pour la fête de la Dédicace
  • Siegfried Karg-Elert (1877 - 1933)
    • Es ist das Heil uns kommen her (op. 78/Nr. 8)
  • Andreas Schweizer (*1984)
    • Improvisation über die Ostersequenz: „Victimae paschali laudes“
  • Dietrich Buxtehude (1637 - 1707)
    • Toccata in d-moll (BuxWV 155)
  • Wolfram Rehfeldt (*1945)
    • Wer nur den lieben Gott lässt walten
  • Louis Vierne (1870 - 1937)
    • aus Sinfonie Nr. 1 (op. 14): IV. Allegro Vivace, V. Finale
Sonntag, 02.05.2010
20:00 Uhr

Details
[St. Bonifatius]
Musik für Bläser und Orgel
  • Flor Peters (1903-1986)
    • Entrata Festiva (Bläser u. Orgel)
  • Henry VIII Pastime With Good Company (Bläser);
    • (Arr. S. Roberts)
  • T. Albinoni (1671-1750)
    • Sonata, "Saint Mark (Bläser)"
    • I. Grave, II. Allegro, III. Andante, IV. Vivace (Arr. D.Hickman)
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
    • Sonate Nr.4 (Orgel), Con moto maestoso
  • Giovanni Gabrieli (1557-1612)
    • Canzona Seconda (Bläser)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    • Aria: "Bist du bei mir" (Bläser) (Arr. Thomas Campbell)
    • Fugue in G Minor (Bläser); (Arr. R. Romm)
  • Zsolt Gardonyi (*1946)
    • Mozart Changes (Orgel)
  • Samuel Scheidt (1587-1654)
    • Canzon Bergamasque (Bläser); (Arr. P. Jones)
  • Antonio Vivaldi (1678-1741)
    • Concerto C-Dur (Bläser); (Arr. Hans Zellner)
    • I. Allegro, II. Largo, III. Allegro
  • Hans-Andre Stamm (*1958)
    • Rondo alla latina (Orgel)
  • Johann Pachelbel (1653-1706)
    • Kanon (Bläser); (Arr. W. Takagi)
  • Enrique Crespo (* 1941)
    • Drei Spirituals (Bläser);
    • The Battle of Jericho;
    • Nobody knows…, Swing Low, sweet Chariot
  • Eugene Gigout (1844-1925)
    • Grand Choeur Dialogue (Bläser u. Orgel)
Sonntag, 16.05.2010
20:00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgelkonzert
Prof. Martin Strohhäcker, Dresden (Orgel)
  • Dieterich Buxtehude (1637-1707)
    • Praeludium in g, BuxWV 148
  • Olivier Messiaen (1908-1992)
    • -Majesté du Christ demandant sa gloire à son Père
    • (Majestät Christi, der seinen Vater um Verherrlichung bittet)
    • -Alléluias sereins d’une âme qui désire le ciel
    • (Frohes Halleluja einer Seele, die sich nach dem Himmel sehnt)
    • -Transports de joie d’une âme devant la gloire du Christ qui est la sienne
    • (Freudenausbrüche einer Seele vor der Herrlichkeit Christi, die ihre eigene ist)
    • -Prière du Christ montant vers son Père (Gebet Christi, zum Vater aufsteigend)
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    • Fantasia et Fuga in c, BWV 537
  • Louis Vierne (1870-1937)
    • Pièces de Fantaisie, op. 53/54 (1925/27) (Fantasiestücke),
    • - Impromptu
    • - Clair de lune (Mondschein)
    • - Toccata
Sonntag, 13.06.2010
20:00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgelkonzert
Roland Dopfer,Wuppertal (Orgel)
  • Georg Muffat (1653-1704)
    • aus "Apparatus musico-organisticus" Toccata tertia
  • Olivier Messiaen (1653-1704)
    • Les banquet céleste
  • Karl Höller (1907-1987)
    • Choral-Passacaglia über "Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet" op. 61
  • Olivier Messiaen aus "Les corps glorieux" - "Die verklärten Leiber"
    • Joie et clarté des corps glorieux – Freude und Glanz der verklärten Leiber
  • César Franck (1822-1890)
    • Fantasie A-Dur
  • Olivier Messiaen aus dem „Livre d´orgue“
    • Chants d´oiseaux – Vogelgesänge
  • Léon Boellmann (1862-1897)
    • aus „Suite gothique": Toccata
Sonntag, 27.06.2010
09:45 Uhr
[St. Maria]
Abschlussgottesdienst
Chorwerke von Anton Bruckner und Josef Gabriel Rheinberger, Chor der Kath. Gesamtkirchengemeinde BB
Leitung: Andreas Schweizer

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Andreas Schweizer

Andreas Schweizer, geb. 1984, ist als Kirchenmusiker der katholischen Gesamtkirchengemeinde in Böblingen tätig. Er studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg a. Neckar: Orgelliteratur bei Prof. Wolfram Rehfeldt; Orgelimprovisation bei Prof. Gerd Kaufmann. 2010 schloss er den Diplomstudiengang „katholische Kirchenmusik (B)“ mit Auszeichnung ab. Er besuchte verschiedene Meisterkurse bei Prof. Wolfgang Seifen, Prof. Almut Rössler, Prof. Dr. Richard Marlow und Prof. Wolfgang Rübsam.

Neben seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit ist Andreas Schweizer auch als Komponist und Arrangeur für verschiedene Blasmusikformationen tätig. Ein Großteil seiner Kompositionen ist bereits im Druck erschienen und auf Tonträgern eingespielt worden.   

Ensemble neoBrass

Rainer Benner (Trompete, Flügelhorn, Piccolo); Wataru Takagi (Trompete, Piccolo); Andreas Spiegelhalder (Posaune); Jakob Wurm (Horn); Tobias Kreuzberger (Tuba); 

Im Jahr 2006 gegründet, hat sich das Ensemble, bestehend aus Rainer Benner, Wataru Takagi, Andreas Michel (Trompeten), Andreas Spiegelhalder (Posaune), Jakob Wurm (Horn) und Markus Pfundstein (Tuba), in kurzer Zeit einen hervorragenden Namen erspielt. Gepflegter Musizierstil, professionelle Reife, klanglich wunderschöne Tonbildung und ein absolut sicheres virtuoses Können verbindet die Musiker, die in verschiedenen Besetzungen auftreten. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.neobrass.de

Frank Rieger

 

studierte kath. Kirchenmusik in Rottenburg/N und Tübingen; Orgel bei Prof. Domorganist Wolfram Rehfeldt  und kurze Zeit auch bei Prof. Bernhard Marx und Jan Janca. Er war während seines Studiums Kirchenmusiker in Rottenburg-Wurmlingen und Organist in verschiedenen Gemeinden in Tübingen. Anschließend  studierte er an der Musikhochschule Trossingen das Fach Schulmusik; Orgel bei Prof. Dr. Christoph Bossert.

Seit 2003 ist er Kirchenmusiker an der Stadtkirche Bräunlingen. Daneben leitet er mehrere Chöre im Schwarzwald-Baar Kreis. Seit 2008 ist er Dekanatschorleiter des Dekanats Schwarzwald-Baar. Ausbildung zum Orgelsachverständigen 2008 - 2009. Im Winter 2010 hat er das Studium „künstlerische Ausbildung (KA)“ Orgelliteratur zum Konzertexamen an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg abgeschlossen. Er hat bei verschiedenen Meisterkursen namhafter Interpreten teilgenommen.

CD-Aufnahmen u. a. an der neuen Orgel der Firma Lenter op.1 in Döffingen und Konzerte im süddeutschen Raum und der Schweiz runden seine Tätigkeit ab.

Prof. Martin Strohhäcker

Studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Werner Jacob (Orgel), Prof. Kenneth Gilbert (Cembalo), Prof. Lieselotte Gierth und Prof. André Marchand (Klavier). Ein Orgelstudium am „Conservatoire Nationale de Musique Paris“ bei Prof. Marie Claire Alain und am „Conservatorio Superior de Música de Barcelona“ bei Prof. Montserrat Torrent schloss sich an. Meisterkurse bei Luigi Tagliavini, Harald Vogel, Ernst Köhler, Daniel Roth u. a. folgten.

Der Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und des „Deutschen Akademischen Austauschdienstes“ war 1981 Preisträger beim Wettbewerb der Internationalen Orgelwoche Nürnberg und erhielt 1983 den „Premièr Prix avec félicitations du jury“ des Conservatoire de Paris. Nach Beendigung der Lehrtätigkeit in Barcelona, wo er seit 1987 am „Conservatorio Superior de Música“ unterrichtete, wurde er 1988 zum Bezirkskantor in Neuenbürg ernannt und arbeitete als Dozent für Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Kirchenmusik Esslingen. 1994 wurde Martin Strohhäcker zum Professor für Künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an die Hochschule für Kirchenmusik Dresden berufen.

Seit 1995 ist er Prorektor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Seit 1997 ist er Präsidiumsmitglied, seit 2000 Vorstandsmitglied der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg. Seit 2000 wirkt er als Organist an der Dreikönigskirche Dresden-Neustadt. Neben der Leitung von Meisterkursen konzertiert Martin Strohhäcker im In- und Ausland und geht zudem verschiedenen Jurorentätigkeiten bei internationalen Wettbewerben nach.

Roland Dopfer

wurde 1977 im Allgäu geboren. Er studierte zunächst katholische Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg/Neckar und anschließend an der Robert-Schumann- Musikhochschule in Düsseldorf. Seine Lehrer waren Prof. Hans-Dieter Möller (Orgel) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 2000 beendete Dopfer das Kirchenmusikstudium mit dem A-Examen und erhielt für sein Orgelspiel eine besondere Auszeichnung. Es folgten weitere Studien in den Fächern Orgel bei Prof. Margareta Hürholz (Künstlerische Reifeprüfung 2003) und Cembalo bei Prof. Gerald Hambitzer (Künstlerische Reifeprüfung 2004) an der Musikhochschule in Köln.

Wertvolle Impulse erhielt er durch ein Privatstudium bei Prof. Martha Schuster in Stuttgart. Im Sommer 2005 legte Dopfer nach einem Studium in der Solistenklasse von Prof. Dr. h. c. Christoph Bossert an der Musikhochschule in Trossingen sein Konzertexamen im Fach Orgel ab. Seither ist Roland Dopfer Kantor der Katholischen Citypfarrei St. Laurentius in Wuppertal und konzertiert als Organist und Cembalist im In- und Ausland. Zuletzt spielte er auf den Balearen und in der Londoner Westminster Abbey. Für das Label „Organum Classics“ hat er eine CD mit Werken von J. S. Bach, eine CD mit Claviermusik des Barock und aktuell eine CD mit altspanischer Orgelmusik an einem Originalinstrument auf der Insel Mallorca aufgenommen.