19. Böblinger Orgelfrühling 2014

04. Mai - 06. Juli

Programm

Sonntag, 04.05.2014
9:30 Uhr
[St. Klemens]
Eröffnungsgottesdienst
Sonntag, 04.05.2014
20:00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgelkonzert
Pavel Kohout, Prag/Tschechien (Orgel)
  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    • Toccata E – Dur (BWV 566)
    • aus den "Schübler-Chorälen":
    • Wachet auf, ruft uns die Stimme (BWV 645)
    • Wenn nur den lieben Gott lässt walten (BWV 647)
    • Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter ( BWV 650)
  • Antonio Vivaldi: )1678 – 1741(
    • Violin Concerto in F – Dur, op. 3, no. 3
    • (Transkription J. S. Bach, BWV 978)
    • I. Allegro - II. Largo - III. Allegro
  • Josef Klička: (1855 – 1937)
    • Legend D – Dur, op. 49
  • Johannes Brahms: (1833 – 1897)
    • Nr. 4. Herzlich tut mich erfreuen
    • Nr. 8. Es ist ein Ros´entsrungen
    • Nr.10 Herzlich tut mich verlangen
    • (aus Elf Choralvorspiele, op. posth. 122)
  • Petr Eben: (1929 – 2007)
    • III. Moto Ostinato
    • IV. Finale
    • (aus Sonntagsmusik)
Sonntag, 18.05.2014
20:00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgelkonzert
Andreas Schweizer, Böblingen (Orgel)
  • "Glockenmotive"
  • Pierre Dandrieu (1661 – 1733)
    • aus „Livre des noëls pour l´orgue et le clavecin" Nr. 42: „Carillon ou Cloches“
  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    • Praeludium und Fuge G-Dur (BWV 550)
  • Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
    • "Ach Gott und Herr“ (BuxWv 177)
  • Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901)
    • Sonate Nr.4 in a-moll (op. 98)
    • I. tempo moderato - II. andantiono - III. tempo moderato / molto moderato
  • Louis Vierne (1870 – 1937)
    • Carillon de Longport (op.31 / Nr.21)
  • Max Reger (1873 – 1716)
    • Präludium in h-moll (op.129 / Nr.8)
  • Andreas Schweizer (*1984)
    • Glockengeläut von St. Maria
  • Louis Vierne (1870 – 1937)
    • Carillon de Westminster (op.54 / Nr.6)
Sonntag, 01.06.2014
20:00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgel und zwei Trompeten
Wataru Takagi, Trossingen (Trompete)
Rainer Benner, Schramberg-Sulgen (Trompete)
Frank Rieger, Bräunlingen (Orgel)
  • Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
    • Concerto C-Dur (arr,: Wataru Takagi) - Orgel und 2 Trompeten
    • Allegro - Largo - Allegro
  • César Franck (1822-1890)
    • Choral in a-moll - Orgel solo
  • Giovanni B. Viviani (1638 - ca. 1692)
    • Sonata per Trombetta sola / Sonata Seconda - Orgel und Trompete
    • Intrada - Allegro - Adagio - Aria - Presto
  • Sigfrid Karg-Elert (1877 - 1933)
    • Symphonische Canzone (op. 85,1)
  • Vincenzo Bellini (1801 - 1835)
    • Concerto Es-Dur - Orgel und Trompete
    • Allegro - Andante - Allegro
  • Camille Saint-Saens (1835 - 1921)
    • Danse macabre – Orgel solo
    • Orgelbearbeitung: Edwin Lemare
  • Valentin Rathgeber (1683 - 1750)
    • Konzert Es – Dur (arr.: Wataru Takagi) - Orgel und zwei Trompeten
    • Allegro - Adagio – Allegro
Sonntag, 29.06.2014
20:00 Uhr

Details
[St. Bonifatius]
Orgel und Harfe
Eva Maria Bredl, Göppingen (Harfe)
Immanuel Rößler, Waiblingen (Orgel)
  • César Franck (1822-1890)
    • Prélude, Fugue e Variation h-Moll (op. 18) - Harfe und Orgel
  • Marcel Tournier (1879-1951)
    • Quatre Préludes aus (op.16) - Harfe solo
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
    • Abendgebet - für Harfe und Orgel
  • John Thomas (1826-1913)
    • The Minstrel's Adieu to his Native Land -Harfe solo
  • Marcel Georges Lucien Grandjany (1891-1975)
    • Duo für Harfe und Orgel
  • Arnold Strebel (1879-1949)
    • Fantasie As-Dur für Orgel (1910) - bisher unveröffentlichtes Manuskript
  • Rudolf Ewald Zingel (1876-1944)
    • Legende für Harfe und Orgel
Sonntag, 06.07.2014
9:45 Uhr
[St. Maria]
Abschlussgottesdienst
Böblinger Choralschola
Leitung: Klaus Bauknecht

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Andreas Schweizer

Andreas Schweizer, geb. 1984, ist als Kirchenmusiker der katholischen Gesamtkirchengemeinde in Böblingen tätig. Er studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg a. Neckar: Orgelliteratur bei Prof. Wolfram Rehfeldt; Orgelimprovisation bei Prof. Gerd Kaufmann. 2010 schloss er den Diplomstudiengang „katholische Kirchenmusik (B)“ mit Auszeichnung ab. Er besuchte verschiedene Meisterkurse bei Prof. Wolfgang Seifen, Prof. Almut Rössler, Prof. Dr. Richard Marlow und Prof. Wolfgang Rübsam.

Neben seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit ist Andreas Schweizer auch als Komponist und Arrangeur für verschiedene Blasmusikformationen tätig. Ein Großteil seiner Kompositionen ist bereits im Druck erschienen und auf Tonträgern eingespielt worden.   

Truong-Giang Nguyen

Truong-Giang Nguyen wurde 1959 in Vietnam geboren. 1977 begann er in Ha-Noi (Vietnam) an der Musikhochschule Fagott zu studieren. 1982 setzte Troung-Giang Nguyen sein Diplomstudium in Moskau fort, welches er 1988 mit Auszeichnung abschloss. In Deutschland spielt Troung-Giang Nguyen in zahlreichen Orchestern als Fagottist mit. Seit 1994 ist er als Solo-Fagottist im Landespolizeichorchester Baden-Württemberg tätig.

Pavel Kohout

geb. 1976, gehört zu den erfolgreichsten Konzertorganisten seiner Generation, was allein durch die zahlreichen Konzertauftritte bei renommierten Orgelfestivals und berühmten Konzertstätten weltweit belegt wird. Bereits 1995 und 1998 gewann er den Internationalen Orgelwettbewerb in Ljubljana (Slowenien) und den „Dancing Angel“ - Preis European Union of Music Competitions. 1999 gewann er den 1. Preis beim Int. Orgelwettbewerb „M. K. Ciurlionis“ in Vilnius (Litauen). Seinen größten Erfolg hatte Pavel Kohout beim Int. Orgelwettbewerb in Tokio (Japan) 2000, wo er neben weiteren 68 Kandidaten nach einer weltweiten Vorauswahl den 1. Preis, die Goldmedaille sowie den Johann-Sebastian-Bach-Preis gewann. Darüber hinaus war er Finalist und erhielt zahlreiche internationale Haupt- und Spezialpreise bei int. Orgelwettbewerben in Prag, Poznan, Kaliningrad, Brügge und Lübeck.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Prager Konservatorium , wo er 1996 als Schüler von Jan Kalfus das Solistendiplom für Orgel mit Auszeichnung erwarb. In den Jahren 1999 - 2000 studierte er am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam bei Prof. Jacques van Oortmerssen. Im Jahr 2002 schloss er sein Magisterstudium im Konzertfach Orgel, Improvisation und Pädagogik an der Hochschule für Musik in Prag bei Prof. Jaroslav Tůma ab. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei den Professoren Ludger Lohmann, Harald Vogel, Michel Bouvard und Olivier Latry teil. Weiterhin erweiterte er sein Wissen über die authentische Interpretation der alte böhmischen und süddeutschen Orgelmusik im postgraduellen Studium an der Prager Akademie. 2010 erhielt er dort den wissenschaftlichen Doktorgrad.

Zahlreiche Konzertengagements führten ihn als Solist bereits in fast alle Länder Europas: Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Lettland, Litauen, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Polen, die Slowakei, Ungarn, die Ukraine, Rumänien, Serbien, Moldawien, Monaco, in die Schweiz und die Niederlande sowie nach Russland, Georgien, Syrien, Israel, China, Japan, Australien, Neuseeland und in die USA. Er gastierte bei internationalen Musikfestivals in Prag, Berlin, Frankfurt a. M., Moskau, Sochi, Haarlem, Amsterdam, Zaragoza, Lissabon, Monaco, Jerusalem, Sapporo, Tokio, Hongkong, Sydney, Washington D.C. u.a. Sein außergewöhnlich erfolgreiches Australien-Debüt hatte er 2008 mit dem Orchestra Victoria an der Konzertorgel der Town Hall zu Melbourne (Australien). 

Als Lehrer unterrichtet Pavel Kohout häufig im Rahmen verschiedener internationaler Interpretationsseminare. Neben vielen Live-Mitschnitten seiner Konzerte (z. B. Radio 3 ORB und NDR, ABC, EBU, Slowakisches Radio), arbeitet er regelmäßig mit dem Staatlichen Tschechischen Rundfunk am Projekt „Historische Orgeln“ und spielt CDs ein: so liegen Aufnahmen vor an der Mundt-Orgel (1673) der Teynkirche in Prag, der Katzer & Weltzel-Orgel (1738) des Prager Loreto, der Brachtl-Kansky-Orgel (2007) der Klosterbasilika St. Margaret in Prag sowie an Renaissance- und Barockorgeln in Tschechien und Moravia. 

Frank Rieger

 

studierte kath. Kirchenmusik in Rottenburg/N und Tübingen; Orgel bei Prof. Domorganist Wolfram Rehfeldt  und kurze Zeit auch bei Prof. Bernhard Marx und Jan Janca. Er war während seines Studiums Kirchenmusiker in Rottenburg-Wurmlingen und Organist in verschiedenen Gemeinden in Tübingen. Anschließend  studierte er an der Musikhochschule Trossingen das Fach Schulmusik; Orgel bei Prof. Dr. Christoph Bossert.

Seit 2003 ist er Kirchenmusiker an der Stadtkirche Bräunlingen. Daneben leitet er mehrere Chöre im Schwarzwald-Baar Kreis. Seit 2008 ist er Dekanatschorleiter des Dekanats Schwarzwald-Baar. Ausbildung zum Orgelsachverständigen 2008 - 2009. Im Winter 2010 hat er das Studium „künstlerische Ausbildung (KA)“ Orgelliteratur zum Konzertexamen an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg abgeschlossen. Er hat bei verschiedenen Meisterkursen namhafter Interpreten teilgenommen.

CD-Aufnahmen u. a. an der neuen Orgel der Firma Lenter op.1 in Döffingen und Konzerte im süddeutschen Raum und der Schweiz runden seine Tätigkeit ab.

Rainer Benner

wurde 1968 in Oberndorf geboren. Schon im Alter von 8 Jahren wollte er Trompete spielen nach seinem damaligen Idol Walter Scholz. Nach dem üblichen Werdegang über die Jugend- und Stadtkapelle Oberndorf war eines seiner Ziele, seine Wehrdienstzeit als Musiker zu gestalten, was ihm auch gelang. Heute unterrichtet er an der Primtalmusikschule in Spaichingen Trompete. Orchestererfahrung sammelte er im Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen.

Er absolvierte mehrere Meisterkurse bei Prof. Peter Knoth, Prof. Wolfgang Guggenberger, Prof. Malte Burba, Rüdiger Baldauf, Prof. Peter Leiner, Prof. Hans Gansch, Prof. Wolfgang Bauer, Prof. Edward Tarr. 

Wataru Takagi

wurde 1957 in Maebashi, Japan geboren.

Nach anfänglichem Flötenunterricht lernte er mit 10 Jahren das Trompetenspiel an der Musikschule Yamaha. In Tokio absolvierte er schließlich ein Trompetenstudium. Mit seiner in Japan begonnenen Ausbildung unzufrieden, kam er 1983 nach Deutschland und begann sein Studium für Musikpädagogik und Orchesterleitung an der Musikhochschule in Trossingen bei Prof. Bolz.  Er war Dirigent verschiedener regionaler Musikvereine. Den Musikverein Hausen ob Verena leitet er seit 1988. Daneben ist er Leiter von Trumpet Shall Sound.

Solistisch ist er ein weit über die Grenzen bekannter Virtuose und gibt sein großes musikalisches Können an eine Vielzahl Privatschüler weiter. 

Eva Maria Bredl

Die Harfenistin Eva Maria Bredl wurde in Hindelang im Allgäu geboren. Bis zu ihrem 17. Lebensjahr lernte und spielte sie ihr Instrument autodidaktisch. 1981 nahm sie ihr Musikstudium in Stuttgart bei Prof. Therese Reichling auf und schloss dieses 1986 erfolgreich ab.

Nach ihrem Abschluss als Diplomharfenistin folgten zahlreiche Orchestertätigkeiten, unter anderem an den Opernhäusern Lübeck, Oldenburg und Kiel.

Seit 1992 ist Eva Maria Bredl wieder im süddeutschen Raum tätig und konnte sich hier einen Namen als freischaffende Harfenistin machen. Neben zahlreichen solistischen Darbietungen und internationaler Konzerttätigkeit mit Orchestern, legte die Künstlerin ihren Schwerpunkt auf Kammermusik in verschiedensten Besetzungen (Harfe-Flöte, Harfe-Mandoline, Harfe-Orgel, Liederabende mit Harfe). Neben privatem Unterricht lehrt Eva Maria Bredl an den Musikschulen Winnenden und Kirchheim unter Teck im Fach Harfe. Einen weiteren wertvollen Teil ihrer musikalischen Arbeit stellt die Tätigkeit als Mitglied einer Jury des internationalen Wettbewerbs der Harp Academy Assia Cunego dar.

Immanuel Rößler

studierte Kirchenmusik an der „Hochschule für Kirchenmusik Esslingen“ und beendete sein Studium mit der A-Prüfung. Von 1991 bis 2001 war er Kantor und Organist in Stuttgart-Vaihingen, seit Oktober 2001 ist er Bezirkskantor in Waiblingen. 2003 hat er die Reihe „Waiblinger Orgelsommer“ ins Leben gerufen und ist seither ihr künstlerischer Leiter. Seit 2006 begleitet er als Chorleiter die „Musikwoche für junge Leute“ im Kloster Lorch, 2007 wurde ihm der Titel Kirchenmusikdirektor verliehen.