23. Böblinger Orgelfrühling 2018

07. April - 17. Juni

Programm

Samstag, 07.04.2018
18.00 UIhr
[St. Maria]
Eröffnungsgottesdienst
Gabriela Löwens, Oboe und Harfe (Wendlingen)
Andreas Schweizer, Böblingen (Orgel)
Sonntag, 08.04.2018
20.00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgelkonzert
Lydia Schimmer, Stuttgart (Orgel)
  • Georg Muffat (1653-1704)
    • Toccata decima
    • aus: Apparatus musico organisticus
  • R. Schumann (1810-1856)
    • Studien für den Pedalflügel
    • Nr. 1 in C-Dur - Nicht zu schnell
    • Nr. 2 in a-moll - Mit innigem Ausdruck
    • Nr. 3 in E- Dur - Andantino. Etwas schneller
  • J. S. Bach (1685-1750)
    • Allein Gott in der Höh sei Ehr (BWV 662)
    • à 2 claviers et pédale/ il canto fermo nel soprano
  • O. Messiaen (1908-1992)
    • Joie et clarté des corps glorieux
  • Jean Alain (1911-1940)
    • Trois Danses
    • Joies (Freude)
    • Deuils (Trauer)
    • Luttes (Kampf)
  • J. S. Bach (1685-1750)
    • Toccata in F-Dur (BWV 548)
Sonntag, 22.04.2018
20.00 Uhr

Details
[St. Bonifatius]
Saxophon und Orgel
Martina Wratsch, Böblingen (Saxophon)
Andreas Schweizer, Böblingen (Orgel)
  • Denis Bédard (*1950)
    • Sonate Nr.1 für Alt-Saxophon & Orgel
    • I. Invention
    • II. Barcarolle
    • III. Humoresque
  • Jules Massenet (1842 – 1912)
    • Méditation aus „Thais“
  • Alessandro Marcello (1684-1750)
    • Concerto in d-moll
    • I. Andante
    • II. Adagio
    • III. Presto
  • André Lamproyé (1831 – 1905)
    • aus “Hommage à Saint-Hadelin”
    • VI. Au Christ Couronnant (Sortie)
  • ***
  • André Lamproyé (1831 – 1905)
    • aus “Hommage à Saint-Hadelin”
    • I. Cantique (Entrée solennelle)
  • Hans André Stamm (*1958)
    • Take Seven
    • Rondo alla Latina (Orgel solo)
  • Barry Cockcroft (*1972)
    • Black & Blue (Saxophon solo)
  • Astor Piazolla (1921 – 1992)
    • Oblivion
    • Libertango
Sonntag, 13.05.2018
20.00 Uhr

Details
[St. Maria]
Alphorn / Tenorhorn / Posaune und Orgel
Berthold Schick, Rot a der Rot (Alphorn, Tenorhorn, Posaune)
Andreas Schweizer, Böblingen (Orgel)
  • Alessandro Besozzi (1702 – 1793)
    • Sonata in B-Dur - Tenorhorn und Orgel
    • I. Andante
    • II. Allegro
    • III. Larghetto
    • IV. Allegretto
  • Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
    • Praeludium in g-Moll (BuxWV 149) - Orgel solo
  • Traditional „Allgäuer Hirtenruef Nr: 2“ - Alphorn und Orgel
    • Charles Marie Widor (1844 – 1937)
      • aus ,,Sinfonie Nr. 5“
      • „Allegro Cantabile“ - Orgel solo
    • Nimra Korinthos (*1939)
      • Meditation - Alphorn und Orgel
    • Jean Langlais (1907 – 1991)
      • aus „Trois Paraphrases gréogorienne“ (op.5 / Nr.3)
      • Hymne d’Actions de grâce „Te Deum“ - Orgel solo
    • Berthold Schick (*1966)
      • Schwarzwaldgruß - Alphorn und Orgel
    • Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
      • Morceau Symphonique (op. 88) - Posaune und Orgel
    Sonntag, 10.06.2018
    20.00 Uhr

    Details
    [St. Maria]
    Orgelkonzert
    Ekaterina Kofanova, Bern (Orgel)
    • Dietrich Buxtehude (1637 – 1707)
      • Praeludium in E -Dur (BuxWV 141)
    • Johann Sebastian Bach (1658 – 1750)
      • Concerto g-Moll nach Antonio Vivaldi BWV 975 (Orgeltranskription Elena Barshai)
    • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)
      • Sonate Op. 65 Nr. 4 B-Dur
      • I. Allegro con brio
      • II. Andante religioso
      • III. Allegretto
      • IV. Allegro maestoso
    • Louis Vierne (1870 - 1937)
      • Prélude (Op. 51 Nr 1)
    • Petr Eben (1929 – 2007)
      • aus „Vier Biblische Tänze“ (1992)
      • „Tanz der Schulamit“ und „Hochzeit zu Kana“
    • César Franck (1822 – 1890)
      • Cantabile
    • Maurice Duruflé (1902 – 1986)
      • Choral varié sur le Veni Creator Op. 4
    Sonntag, 17.06.2018
    11.00 Uhr
    [St. Bonifatius]
    Abschlussgottesdienst

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    Andreas Schweizer

    Andreas Schweizer, geb. 1984, ist als Kirchenmusiker der katholischen Gesamtkirchengemeinde in Böblingen tätig. Er studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg a. Neckar: Orgelliteratur bei Prof. Wolfram Rehfeldt; Orgelimprovisation bei Prof. Gerd Kaufmann. 2010 schloss er den Diplomstudiengang „katholische Kirchenmusik (B)“ mit Auszeichnung ab. Er besuchte verschiedene Meisterkurse bei Prof. Wolfgang Seifen, Prof. Almut Rössler, Prof. Dr. Richard Marlow und Prof. Wolfgang Rübsam.

    Neben seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit ist Andreas Schweizer auch als Komponist und Arrangeur für verschiedene Blasmusikformationen tätig. Ein Großteil seiner Kompositionen ist bereits im Druck erschienen und auf Tonträgern eingespielt worden.   

    Lydia Schimmer

    Lydia Schimmer, geb. in Offenburg, studierte, von der bischöflichen Begabtenförderung „Cusanuswerk“ gefördert, Master Kirchenmusik und Instrumentalpädagogik Orgel in Stuttgart und Paris bei Jürgen Essl, Bernhard Haas, Olivier Latry, Michel Bouvard. Ergänzend absolvierte sie ein Aufbaustudium  „Advanced studies“ bei Helmut Deutsch in Freiburg. Weitere Studien an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel ergänzen ihre Ausbildung. Sie besuchte Meisterkurse bei Daniel Roth, Michel Chapuis, Hans Ola Ericsson u.a.

    Nach ihrem Studium vertrat Lydia Schimmer den Bezirks- und Münsterkantor in Villingen und wurde anschließend hauptamtliche Kirchenmusikerin der Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl. Dort war sie an der diözesanen Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker in den Bereichen Chorleitung, Orgel, Gesang und Deutschem Liturgiegesang beteiligt. Seit September  2016 ist sie Domkantorin an der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland runden ihre Tätigkeit ab.

    Martina Wratsch

    Die gebürtige Böblingerin Martina Wratsch, nahm bereits im Alter von neun Jahren ihren ersten Saxophonunterricht. Es folgte das Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart im Jahr 2008 in der Klasse von Nikola Lutz, das Martina Wratsch mit der Bestnote und dem Abschluss „Master of Music“ 2014 mit großem Erfolg abschloss.

    Seitdem ist Martina Wratsch festes Mitglied mehrerer Orchester, u. a. dem Landesblasorchester Baden-Württemberg und der Bläserphilharmonie BW. Darüber hinaus gastierte sie bei der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Landespolizeiorchester BW.

    Die Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung konzertiert regelmäßig mit ihrem „Kaleido Saxophonquartett“. Von verschiedensten Ensembles wird sie als Solistin gerne gebucht, so war sie zum Beispiel im Sommer 2017 für einen Monat als Solistin auf Tournee durch China mit der Bläserphilharmonie BW.

    Zudem ist Martina Wratsch eine gefragte Interpretin bei zeitgenössischen Uraufführungen, so z. B. bei den „Donaueschinger Musiktagen 2013“.

    Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen runden ihre musikalische Arbeit ab.

    Bei ihrer Tätigkeit als Jurorin bei „Jugend musiziert“ sowie als Dozentin für diverse Lehrgänge der Blasmusikkreisverbände bringt sie ihr Fachwissen und ihre Erfahrung ein. An den Musikschulen Kirchheim/Teck, Köngen/Wendlingen und Herrenberg unterrichtet Martina Wratsch Saxophonschüler und verbindet ihre große Musikalität mit dem Gespür für den musikalischen Nachwuchs.

    Neben der unterrichtenden und solistischen Tätigkeit am Saxophon dirigiert Martina Wratsch seit September 2014 die beiden Jugendorchester der Stadtkapelle Böblingen. Im Dezember 2016 übernahm sie auch das Dirigat des Großen Blasorchesters der Stadtkapelle Maulbronn. Aktuell studiert sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Blasorchesterleitung in der Klasse von Toni Scholl.

    Berthold Schick

    Nach erfolgreich absolvierten Musikstudien in München und Stuttgart war und ist er als gefragter Instrumentalist auf den verschiedensten Bühnen zu finden. Von der Bayerischen Staatsoper, dem Polizeiorchester Bayern, dem Ludwig Musical, seinem eigenen klassischen Quintett „Novas Brass“ bis hin zu der für ihn sehr prägenden Zeit bei den legendären „Egerländer Musikanten“ unter der Leitung von ihrem charismatischen Chef Ernst Mosch. 2006 gründete er seine eigene böhmische 7-Mann Formation „Berthold Schick und seine Allgäu 6“, mit der er in der Zwischenzeit sehr erfolgreich im In- und Ausland unterwegs ist.

    Weiterhin hat er noch einen eigenen Musikverlag in dem unter anderem seine Werke erhältlich sind und ein Plattenlabel mit Studio wo er seine Alben selbst produziert und auch veröffentlicht.

    Außerdem ist er ein sehr gefragter Dozent für Blechbläserkurse/Workshops im In- und Ausland. Bei den vielen nationalen und internationalen Workshops die er abhält, sieht er es als eine große Verpflichtung an, seine vielseitigen beruflichen Erfahrungen als Musiker, Pädagoge und Komponist,  an ambitionierte und interessierte Musikerinnen und Musiker weiterzugeben.

    Ekaterina Kofanova

    Ekaterina Kofanofa wuchs in Minsk (Belarus) in einer musikalischen Familie auf. Sie erhielt vielseitigen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt und studierte Orgel und promovierte in Musikwissenschaft am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Ihr Solistendiplom mit Auszeichnung erlangte Ekaterina Kofanova an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg (Orgelklasse Prof. Martin Sander), wo sie auch ein kirchenmusikalisches Studium abgeschlossen hat.

    Sie nahm an Meisterkursen namhafter Interpreten teil und erhielt Auszeichnungen bei bedeutenden internationalen Orgelwettbewerben. Ekaterina Kofanova istTitularorganistin an der Peterskirche Basel,Kirchenmusikerin an der Friedenskirche Bern und übt als Solistin eine rege Konzerttätigkeit in der Schweiz sowie anderen europäischen Ländern aus. Außerdem ist sie als Kammermusikerin, Continuospielerin und Chorleiterin aktiv.

    Capella Vocalis

    „Cappella Vocalis“ ist ein Vocal-Ensemble, das sich vor allem auf anspruchsvolle A-Cappella-Musik aus unterschiedlichen Epochen und Traditionen konzentriert. Das Repertoire reicht von klassischer Vokalpolyphonie bis hin zur zeitgenössischen Chorliteratur. Das Ensemble besteht aus rund 20 erfahrenen Sängerinnen und Sängern. Jährlich finden ein bis zwei Projekte statt.