29. Böblinger Orgelfrühling 2024

13. April - 30. Juni 2024

Programm

Samstag, 13.04.2024
18.00 Uhr
[St. Bonifatius]
Eröffnungsgottesdienst
Orgel und Gesang
Tabea Krause, (Sindelfingen) Sopran
Joachim Schönball (Böblingen) Orgel
Sonntag, 14.04.2024
19.00 Uhr

Details
[St. Maria]
Orgel und Cello
Cello: Jörg Rieger, Karlsruhe
Orgel: Andreas Schweizer, Geislingen/Steige
  • René Louis Becker (1882 – 1956) Orgelsonate Nr.1 in g-moll, op. 40
    • I. Praeludium festivum
  • Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) aus „drei Stücke für Cello und Orgel“, op. 150
    • I. Abendlied
    • II. Pastorale
  • Gabriel Fauré (1845 – 1924) "Aprés un réve“
    • Dietrich Buxtehude (1637 – 1707) Passacaglia in d-moll (BuxWV 161)
      • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) aus Suite Nr.3 in C-Dur für Violoncello solo (BWV 1009)
        • IV. Sarabande
        • VI. Gigue
      • Max Reger (1873 – 1916) Aria „O Mensch, bewein dein Sünde groß“
        • nach dem Choralvorspiel BWV 622 von Johann Sebastian Bach
      • René Louis Becker (1882 – 1956) Orgelsonate Nr.1 in g-moll, op. 40
        • V. Toccata
      • Camille Saint-Saëns (1835-1921) aus Karneval der Tiere: "Der Schwan"
        Sonntag, 28.04.2024
        19.00 Uhr

        Details
        [St. Maria]
        Orgelkonzert
        Domorganist Prof. Georg Oberauer, Rottenburg
        • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847): Sonate Nr. 3 in A-Dur (aus: Sechs Sonaten für die Orgel, op. 65)
          • Olivier Messiaen (1908-1992): Offrande au Saint Sacrement (ca. 1930)
          • Georg Oberauer (geb. 1984) Improvisation über den Introitus zum 5. Sonntag der Osterzeit „Cantate Dómino cánticum novum“
            • Louis Vierne (1870-1937): Romance (4. Satz aus: Symphonie Nr. 4 für Orgel, op. 32, 1914)
              • Georg Muffat (1653-1704): Toccata nona (aus: Apparatus musico organisticus)
                • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750): (Trio-)Sonate Nr. 4 in e-Moll 1.Adagio -Vivace
                  • 2.Andante
                  • 3.Un poc‘ allegro
                • César Franck (1822 - 1890): Pastorale, op. 19 (1863) (Nr. 4 aus: Six pièces pour grand orgue)
                  • Max Reger (1873 - 1916): Ave Maria (Nr. 5 aus: Zwölf Stücke, op. 80, 1904)
                    • Franz Schmidt (1874-1939): Toccata in C-Dur (1924)
                    Sonntag, 09.06.2024
                    19.00 Uhr

                    Details
                    [St. Maria]
                    Orgelkonzert
                    Joachim Schönball, Böblingen
                    • Johann Sebastian Bach (1685-1750) Präludium und Fuge c-moll, BWV 546
                    • Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) "Liebster Jesu, wir sind hier" op.65 Nr. 57
                    • Joseph Gabriel Rheinberger (1839-1901): Orgelsonate Nr. 8, op. 132 II. Intermezzo
                      • IV. Passacaglia
                    • Joachim Schönball (geb. 1993): Orgelimprovisation zu "Ich steh vor Dir mit leeren Händen, Herr"
                    • Johannes Brahms (1833 - 1897) aus: Elf Choralvorspiele, opus 122: 3. "O Welt ich muss dich lassen"
                      • Joachim Schönball (geb. 1993): Improvisation im romantischen Stil zu Psalm 93, 4 "Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser, gewaltiger als die Brandung des Meeres, ist der Herr in der Höhe"
                        • Jehain Alain (1911-1940) Litanies pour orgue JA 119
                        Samstag, 22.06.2024
                        16.30 Uhr

                        Details
                        [St. Maria]
                        Familienorgelkonzert "Die Prinzessin in der Tüte"
                        Kinder-/Familienkonzert ab 4 Jahren
                        nach einer Geschichte von Robert Munsch*

                        Sprecherinnen:
                        Judith Gebhardt,
                        Tabea Krause und
                        Verena Schönball

                        Musik und Orgel:
                        Joachim Schönball, Böblingen


                        * “The Paper Bag Princess © 1980 by Bob Munsch Enterprises (text) and Michael Martchenko (art) published by Annick Press. Read aloud by permission.”


                        • Was tut eine Prinzessin, deren Schloss von einem feuerspuckenden Drachen niedergebrannt wurde, deren schöne Kleider allesamt dem Feuer zum Opfer gefallen sind und deren zukünftiger Prinz Ronald von dem bösen Drachen entführt wurde? Ganz einfach: Sie zieht sich notdürftig eine rumliegende Papiertüte an und nimmt entschlossen und mutig die Verfolgung auf!
                        • Und auf dieser Reise begleiten wir sie. Wir, das sind: Unsere drei Sprecherinnen, unser Organist und seine große Orgel und natürlich: Ihr Kinder! Denn auch euer tatkräftiges Mitmachen und Mithelfen braucht die Prinzessin auf ihrer Befreiungsmission! Wenn ihr also Lust habt, euch in ein Abenteuer zu stürzen, und wissen wollt, ob die Prinzessin es schafft, den Drachen zu überlisten und Prinz Ronald zu befreien, dann kommt zu unserem abenteuerlichen, spannenden, musikalischen und interaktiven Kinder-/Familien-Orgelkonzert.
                        Sonntag, 30.06.2024
                        09.30 Uhr
                        [St. Klemens]
                        Abschlussgottesdienst Orgel und Chor
                        Joseph Callaerts (1838-1901)
                        Messe, op. 24

                        Capella vocalis und Chor der katholischen Gesamtkirchengemeinde Böblingen
                        Orgel und Leitung: Joachim Schönball, Böblingen

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                        Joachim Schönball

                        Joachim Schönball (*1993) erhielt bereits mit 6 Jahren ersten Musikunterricht an der Geige und hatte während seiner Schulzeit zusätzlich Gesangs- und Klavierunterricht. An der HMDK Stuttgart studierte er zunächst Schulmusik und Orchesterleitung und war in der Spielzeit 2019/2020 Chorassistent an der Staatsoper Stuttgart. Von 2021 bis 2024 studierte er ebenfalls an der HMDK Stuttgart Kirchenmusik bei Prof. Deutsch im Hauptfach Orgel-Literatur und bei Tobias Wittmann in Improvisation. Wichtige Anregungen erhielt er außerdem bei Peter Planyavsky und Heinrich Walther.

                        Seit September 2021 ist er in Böblingen als Kirchenmusiker tätig. Zu seinen vielseitigen musikalischen Tätigkeiten gehören neben der Kirchenmusik auch Dirigieren, Komponieren und Arrangieren. So dirigiert er seit 2019 das Symphonische Orchester Ostfildern und leitete als künstlerischer Leiter der Opera Laiblin in Pfullingen Opernproduktionen von Weberns „Freischütz“, Strauss‘ „Fledermaus“ und Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt".

                         

                        Andreas Schweizer

                        Andreas Schweizer studierte an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg am Neckar: Orgelliteratur bei Prof. Wolfram Rehfeldt; Orgelimprovisation bei Prof. Gerd Kaufmann. 2010 schloss er den Diplomstudiengang „katholische Kirchenmusik (B)“ mit Auszeichnung ab. Er besuchte verschiedene Meisterkurse bei Prof. Wolfgang Seifen, Prof. Almut Rössler, Prof. Dr. Richard Marlow und Prof. Wolfgang Rübsam. Von 2009 bis 2019 war er Kirchenmusiker der katholischen Gesamtkirchengemeinde Böblingen. Seit Dezember 2019 ist Andreas Schweizer Dekanatskirchenmusiker im Dekanat Göppingen-Geislingen und Kirchenmusiker der katholischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen an der Steige.

                        Neben seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit ist Andreas Schweizer auch als Komponist und Arrangeur für verschiedene Bläserensembles tätig. Ein Großteil seiner Kompositionen ist bereits im Druck erschienen und auf Tonträgern eingespielt worden.

                        Jörg Rieger

                        Jörg Rieger studierte Violoncello an den Musikhochschulen Trossingen bei Prof. Gerhard Hamann und in Karlsruhe bei Prof. Annemarie Speermann.

                        Er ist Gründungsmitglied des Tomasini-Quartetts, mit dem er 1994 das Finale des Mendelssohnwettbewerbs in Berlin erreichte.

                        Seine kammermusikalische Ausbildung zusammen mit dem Tomasini-Quartett erhielt er von Mitgliedern des Mendelssohn-Quartetts, des LaSalle-Quartetts und des Alban-Berg- Quartetts. Mit dem Tomasini-Quartett war er bei Konzerten im Rahmen des Bodenseefestivals, sowie in Bayreuth (Villa Wahnfried) und München zu hören.

                        1997 war er als Cellist bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.

                        Nach dem Studium wandte er sich vermehrt dem Spiel mit historischen Instrumenten zu und besuchte Kurse bei Anner Bylsma und Gerhard Darmstadt.

                        Als Barockcellist ist er seit 1998 Stimmführer des Karlsruher Barockorchesters. Solistisch war er in den vergangenen Jahren in zahlreichen Konzerten u.a.  mit dem Pianisten Hannes Wagner zu hören. 

                        Zahlreiche CD’s, erschienen im Carus- sowie im Christophorus-Verlag, dokumentieren sein künstlerisches Wirken.

                         

                        Jörg Rieger leitet Celloklassen an den Musikschulen Geislingen, Waghäusel und Östringen. Schwerpunkte seiner pädagogischen Arbeit sind die Vermittlung von Spielfreude sowie die Heranführung an ein müheloses und natürliches Cellospiel. Bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ erzielten zahlreiche seiner Schüler erste Preise.

                        Prof. Georg Oberauer

                        Georg Oberauer (geb. 1984) erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Andreas Gassner und studierte bereits ab dem 15. Lebensjahr als Jungstudent in der Orgelklasse von Elisabeth Ullmann an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum in Salzburg. 1998 erhielt er den 1. Preis beim Wettbewerb Prima la Musica in Linz und den Förderpreis für Kunst des Lions-Club Pongau-Höch.

                        Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Master-Kirchenmusik-A, Diplom-Instrumentalpädagogik und Diplom-Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Orgel (u.a. Orgel bei Jon Laukvik u. Martha Schuster, Improvisation bei Willibald Bezler u. Johannes Mayr sowie Cembalo/historische Aufführungspraxis bei Jörg Halubek).Wichtige künstlerische Impulse erhielt er im Zweithauptfach Klavier von Péter Nagy (Budapest). Desweiteren studierte er Master Musikwissenschaft an der Universität Tübingen.

                        Er war Stipendiat in der Musikerförderung der Kath. Bischöflichen Begabtenförderung Cusanuswerk und empfohlener Student der Musikhochschule Stuttgart als ausgewählter Stipendiat des Rotary-Club Ansbach im Rahmen der Bachwoche Ansbach 2007. Als Tutor unterrichtete er Klavier an der Musikhochschule Stuttgart sowie mehrmals eine Klavierklasse an einer städtischen Musikschule.

                        2008 Finalist beim 2. Franz-Schmidt-Orgelwettbewerb in Kitzbühel, erhielt er 2010 beim Stuttgarter Preis für Klavierpädagogik den 2. Preis. Er wurde Semifinalist beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2011 und erhielt den Sonderpreis des Bärenreiter-Verlages für die Kategorie Orgel. 2013 war er Finalist beim Concours International d’Orgue – Orgues sans frontières in Luxemburg.

                        Meisterkurse für Orgel und Improvisation bei Bernhard Haas, Peter Planyavsky, Luigi Ferdinando Tagliavini, Jürgen Essl, Pier Damiano Peretti, Jean Guillou und Michael Radulescu und für Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling.

                        Eine rege Konzerttätigkeit, auch bei internationalen Festivals, führte ihn bislang nach Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen und Israel, darunter eine mehrmalige Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Staatsorchester und den Stuttgarter Philharmonikern. 2013 erfolgte für den SWR eine beachtete Rundfunkaufnahme des Requiem op. 9 von Maurice Duruflé in der Orgel-Solo-Fassung mit dem Kammerchor Figure humaine unter der Leitung von Denis Rouger.

                        Er war als Dommusiker Hauptorganist der Hildesheimer Domkirche und Künstlerischer Leiter der beiden Orgelkonzertreihen.

                        2015 erschien in Zusammenarbeit mit dem Tonträgerlabel Ambiente die mit großer Wertschätzung bedachte erste CD der neuen Hildesheimer Domorgeln. 2017 erfolgte eine Einspielung an der neuen Klais-Orgel der Abtei Königsmünster in Meschede bei Diamo. In einem Konzert des Richard-Wagner-Verbandes Hannover improvisierte Georg Oberauer 2018 in der Gartenkirche St. Marien/Hannover erstmalig zum hundertminütigen Stummfilm „Richard Wagner, 1913“ von Giuseppe Becce/Carl Froelich.

                        Er war Cembalist und Organist des Ensembles Musica viva Stuttgart (Leitung Sabine Kraut). Von 2016 bis 2023 unterrichtete er als Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover eine Klasse für Orgelliteratur und Orgelimprovisation.

                        Zum April 2023 wurde Georg Oberauer in der Nachfolge von Wolfram Rehfeldt und Ruben J. Sturm zum Domorganisten an St. Martin in Rottenburg sowie zum Professor für Orgelliteratur und Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart berufen

                        http://www.boeblinger-orgelfruehling.de/