"25 Jahre Böblinger Orgelfrühling"

25. Böblinger Orgelfrühling 2020

25. April - 28. Juni

Die Musiker

Matthias Maierhofer

Professor Matthias Maierhofer ist seit 2016 Professor für Orgel an der Musikhochschule Freiburg und wirkt als Domorganist am Münster ›Unserer Lieben Frau‹ in Freiburg.

Er studierte er Orgel-, Alte Musik- und Kirchenmusik an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum in Basel. Matthias Maierhofer war Preisträger der Orgelwettbewerbe von Arnstadt, Kitzbühel, Nijmegen, Nürnberg und Vilnius, dies ermöglichte ihm eine rege Konzerttätigkeit bei bedeutenden Festivals in Europa, den USA, Russland, Japan und Südkorea. Als Solist und auch als Continuospieler trat Matthias Maierhofer mit Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Thomanerchor Leipzig, der Staatskapelle Dresden und der Staatskapelle Halle auf. Am Freiburger Münster musiziert er wöchentlich mit den Domsingknaben, der Mädchenkantorei, der Domkapelle und dem Domchor.

Er wirkte bei CD-Produktionen und Publikationen der Edition Helbling mit, es liegen Aufnahmen bei diversen Rundfunkanstalten und bei den Labels Ambitus, Ambiente und Spektral vor.

Von 2009 bis 2013 leitete er eine Orgelklasse an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. 2013 wurde Matthias Maierhofer als Nachfolger von Prof. Dr. Gerre Hancock auf die Professur für Orgel und Kirchenmusik an die University of Texas in Austin (USA) berufen - dort wurde er 2015 aufgrund herausragender pädagogischer Leistungen zum Dean‘s Fellow ernannt und mit dem Ducloux Fellowship des College of Fine Arts ausgezeichnet.

Matthias Maierhofer unterrichtet regelmäßig auf Kursen und ist als Juror bei Orgelwettbewerben tätig.

Sonntag, 26.04.
19.00 Uhr

[St. Maria]

  • Meisterwerke von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
  • Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565
  • Partita diverse sopra „ Ach was soll ich Sünder machen ” BWV 770
  • Aus „ Kunst der Fuge” BWV 1080
    • Contrapunkt I
    • Contrapunkt II
    • Contrapunkt III
    • Contrapunkt IV
  • Passacaglia c-Moll BWW 582

Pavel Kohout

geb. 1976, gehört zu den erfolgreichsten Konzertorganisten seiner Generation, was allein durch die zahlreichen Konzertauftritte bei renommierten Orgelfestivals und berühmten Konzertstätten weltweit belegt wird. Bereits 1995 und 1998 gewann er den Internationalen Orgelwettbewerb in Ljubljana (Slowenien) und den „Dancing Angel“ - Preis European Union of Music Competitions. 1999 gewann er den 1. Preis beim Int. Orgelwettbewerb „M. K. Ciurlionis“ in Vilnius (Litauen). Seinen größten Erfolg hatte Pavel Kohout beim Int. Orgelwettbewerb in Tokio (Japan) 2000, wo er neben weiteren 68 Kandidaten nach einer weltweiten Vorauswahl den 1. Preis, die Goldmedaille sowie den Johann-Sebastian-Bach-Preis gewann. Darüber hinaus war er Finalist und erhielt zahlreiche internationale Haupt- und Spezialpreise bei int. Orgelwettbewerben in Prag, Poznan, Kaliningrad, Brügge und Lübeck.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Prager Konservatorium , wo er 1996 als Schüler von Jan Kalfus das Solistendiplom für Orgel mit Auszeichnung erwarb. In den Jahren 1999 - 2000 studierte er am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam bei Prof. Jacques van Oortmerssen. Im Jahr 2002 schloss er sein Magisterstudium im Konzertfach Orgel, Improvisation und Pädagogik an der Hochschule für Musik in Prag bei Prof. Jaroslav Tůma ab. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei den Professoren Ludger Lohmann, Harald Vogel, Michel Bouvard und Olivier Latry teil. Weiterhin erweiterte er sein Wissen über die authentische Interpretation der Alten böhmischen und süddeutschen Orgelmusik im postgraduellen Studium an der Prager Akademie und erwarb 2010 den PH.D degree.

Zahlreiche Konzertengagements führten ihn als Solist bereits in fast alle Länder Europas: Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Lettland, Litauen, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Polen, die Slowakei, Ungarn, die Ukraine, Rumänien, Serbien, Moldawien, Monaco, in die Schweiz und die Niederlande sowie nach Russland, Georgien, Syrien, Israel, China, Japan, Australien, Neuseeland und in die USA. Er gastierte bei internationalen Musikfestivals in Prag, Berlin, Frankfurt a. M., Moskau, Sochi, Haarlem, Amsterdam, Zaragoza, Lissabon, Monaco, Jerusalem, Sapporo, Tokio, Hongkong, Sydney, Washington D.C., San Francisco u.a. Sein außergewöhnlich erfolgreiches Australien-Debüt hatte er 2008 mit dem Orchestra Victoria an der Konzertorgel der Town Hall zu Melbourne (Australien). 

Als Lehrer unterrichtet Pavel Kohout häufig im Rahmen verschiedener internationaler Interpretationsseminare. Neben vielen Live-Mitschnitten seiner Konzerte (z. B. Radio 3 ORB und NDR, ABC, EBU, Slowakisches Radio), arbeitet er regelmäßig mit dem Staatlichen Tschechischen Rundfunk am Projekt „Historische Orgeln“ und spielt CDs ein: so liegen Aufnahmen vor an der Mundt-Orgel (1673) der Teynkirche in Prag, der Katzer & Weltzel-Orgel (1738) des Prager Loreto, Bach-CD an der Brachtl-Kansky-Orgel (2007) der Klosterbasilika St. Margaret in Prag sowie an Renaissance- und Barockorgeln in Tschechien und Moravia. 

Orgelkonzert

  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    • Prealudium und Fuge in e – Moll, BWV 548
  • Bedřich Antonín Wiedermann (1883-1951)
    • Notturno
  • César Franck (1822-1890)
    • Choral a – Moll, FWV 40
  • ***
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750)
    • Concerto G-Dur, BWV 592 (nach Johann Ernst Prinz von Sachsen)
    • Allegro - Grave - Presto
  • Felix Mendelsohn Bartholdy (1809-1847)
    • Allegro (komponiert 1841)
  • Luis Vierne (1870-1937)
    • Clair de lune, op. 53
  • Luis Vierne (1870-1937)
    • Carillon de Westminster, op.5

Sonntag, 10.05.
19.00 Uhr

[St. Maria]

Marion Kaßberger

Marion Kaßberger, geb. 1990, ist seit Februar 2020 als Kirchenmusikerin der Gesamtkirchengemeinde Böblingen tätig. Sie studierte ihren Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie ihren Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München: Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Haas, Prof. Helmut Deutsch, Orgelimprovisation Prof. David Franke, Prof. Wolfgang Hörlin. Sie schätzt am Kirchenmusikberuf vor allem die Vielseitigkeit und lässt sich durch Blasmusik, Volksmusik, Jazz... genauso inspirieren, wie sie dem traditionellen Kirchenmusikrepertoire zugetan ist, was auch daran liegt, dass Sie auch die Instrumente Klarinette und Zither gelernt hat.

Stefan Heimann

Prof. Stefan Heimann

Studium in Hamburg bei Prof. Walter Hilgers.Sein erstes Engagement führt ihn zu den Essener Philharmonikern, denen er von 1993-1999 angehört, um anschließend zum Staatsorchester Stuttgart zu wechseln. 2000 wird er zum Lehrbeauftragten an den Hochschulen Mannheim und Stuttgart ernannt. Seit 1996 ist er Mitglied im Mannheim Brass Quintett, mit dem er u.a. Preise bei verschiedenen Wettbewerben gewinnt: so auch Internationaler Wettbewerb für Blechbläser Quintette Narbonne. 2007 wird er zum Honorarprofessor der Stuttgarter Musikhochschule ernannt. Dort gründet er mit seinen Kollegen das Ensemble „City Brass Stuttgart“, in dem Professoren zusammen mit fortgeschrittenen Studenten als Ensemble auftreten. 2015 beruft ihn die Musikhochschule Mannheim zum ordentlichen Professor für Tuba, 2017 bekommt er den Ruf an der Stuttgarter Musikhochschule zum ordentlichen Professor. 2018 verlässt er das Württembergische Staatsorchester Stuttgart, um sich ganz seiner Lehrtätigkeit zu widmen.Viele seiner Studierenden sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und Mitglieder großer Orchester, wie der Staatsoper München, den Essener Philharmonikern, dem Gürzenichorchester Köln, dem Staatstheater Wiesbaden, der Düsseldorfer Sinfonikern etc. Seine Studierenden bekleiden regelmäßig Positionen im Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie, im Schleswig Holstein Festival Orchester und sind Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD. 2003 entwickelt er zusammen mit dem Landesblasmusikverband die „TUBA TOUR DE LÄNDLE“, die landesweit für die Verbreiterung des Nachwuchses auf der Tuba wirbt und Tubisten in Musikvereinen weiterbildet. Durch die erfolgreiche Arbeit an der Musikhochschule Stuttgart, zusammen mit seinen Kollegen Prof. Christian Lampert, Prof.Wolfgang Bauer und Prof. Henning Wiegräbe, wird er 2017 für den Landeslehrpreis vorgeschlagen. Regelmäßig folgt er Einladungen für Jurys in Wettbewerben, Meisterkursen und Workshops auf der ganzen Welt. Publikationen: „DER TÄGLICHE BEDARF“ erschienen im Verlag Blechpresse. 4 Cds mit dem Ensemble Mannheim Brass ( Brass Pieces, Boundless, 5.1 mit Reinhold Friedrich, ID erschienen u.a. bei Coviello Records )

Tuba und Orgel

  • Tomaso Albinoni (1671–1751)
    • Concerto a 5 op
    • Allegro - Lento - Allegro.
  • Thomas Stevens (* 1938)
    • Variations in Olden Style (apres Bach)
    • Thema - Allegro moderato – Grazioso - Adagio - Adagio - Allegro Rondo
  • Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate I op 65/1, f-moll, (1809-1847)
    • (Teil 1)
    • Allegro moderato e serioso - Adagio
    • (Orgel solo)
  • Ralph Vaugham Williams (1872-1958)
    • Six studies in English Folk song
    • Adagio - Andante sostenuto - Larghettto - Lento - Andante Tranquillo - Allegro vivace
  • ***
  • Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate I op. 65/1, f-moll, (1809-1847)
    • (Teil 2)
    • Andante - Allegro Assai - Vivace
    • (Orgel solo)
  • John Stevens (*1951)
    • Autumn
  • Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
    • Adagio aus „The Limpid Stream“

Sonntag, 24.05.
19.00 Uhr

[St. Bonifatius]

Christian Ruetz

Leiter der Orchestervereinigung Sindelfingen

Marion Kaßberger

Marion Kaßberger, geb. 1990, ist seit Februar 2020 als Kirchenmusikerin der Gesamtkirchengemeinde Böblingen tätig. Sie studierte ihren Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie ihren Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München: Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Haas, Prof. Helmut Deutsch, Orgelimprovisation Prof. David Franke, Prof. Wolfgang Hörlin. Sie schätzt am Kirchenmusikberuf vor allem die Vielseitigkeit und lässt sich durch Blasmusik, Volksmusik, Jazz... genauso inspirieren, wie sie dem traditionellen Kirchenmusikrepertoire zugetan ist, was auch daran liegt, dass Sie auch die Instrumente Klarinette und Zither gelernt hat.

Orchestervereinigung Sindelfingen

Die Orchestervereinigung Sindelfingen, 1960 als Streichergruppe gegründet, entwickelte sich bald zu einem Sinfonieorchester und etablierte sich zunehmend als fester Bestandteil des Sindelfinger Kulturlebens. Das Liebhaber-Orchester besteht größtenteils aus Laien und macht es sich mit Konzerten im Frühling und im Herbst zur Aufgabe, sinfonische Werke in der Sindelfinger Stadthalle aufzuführen. Seit April 2018 probt und konzertiert die OVS unter der Leitung von Christian Ruetz.

Sonntag, 21.06.
19.00 Uhr

[St. Maria]

  • Carl Maria von Weber (1786-1826)
    • Ouvertüre „Beherrscher der Geister“
    • (Orchester)
  • Max Reger (1873-1916)
    • Benedictus op. 59/9
    • (Orgel)
  • Georg Friedrich Händel (1685-1759)
    • Orgelkonzert in g-moll op.4/1 für Orgel und Orchester
  • ***
  • Antonin Dvorák (1841-1904)
    • Amerikanische Suite, op. 98b
    • I. Andante con moto
    • II. Allegro
    • III. Moderato (alla pollacca)
    • IV. Andante
    • V. Finale -Allegro
    • (Orchester)
  • Alexandre Guilmant (1837-1911)
    • Final alla Schumann pour Orgue et Orchestre op.83

Veranstalter: Orgelförderverein Böblingen e.V.
mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Böblingen
Verantwortlich: Hubertus Kless und Andreas Schweizer

Veranstaltungsorte:
St. Maria, Böblingen, Berliner Straße 14
St. Bonifatius, Böblingen, Bonifatiusplatz

 

Eintrittspreise je Konzert: 9 € / ermäßigt 7 € - Abonnement: für 4 Konzerte: 32 € / ermäßigt 25 € 

 

 Programmänderungen bleiben vorbehalten

http://www.boeblinger-orgelfruehling.de/