27. Böblinger Orgelfrühling 2022

01. Mai - 26. Juni

Die Musiker

Capella Vocalis

„Cappella Vocalis“ ist ein Vocal-Ensemble, das sich vor allem auf anspruchsvolle A-Cappella-Musik aus unterschiedlichen Epochen und Traditionen konzentriert. Das Repertoire reicht von klassischer Vokalpolyphonie bis hin zur zeitgenössischen Chorliteratur. Das Ensemble besteht aus rund 20 erfahrenen Sängerinnen und Sängern. Jährlich finden ein bis zwei Projekte statt.

Joachim Schönball

Joachim Schönball (*1993) studierte an der HMDK Stuttgart zunächst Schulmusik (Hauptfach Violineund Leistungsfach Dirigieren) und nach Abschluss im Frühjahr 2017 einen Master in Orchesterleitung. Er erhielt Unterricht bei Prof. Richard Wien, Prof. Denis Rouger, Prof. Rasmus Baumann und besuchte außerdem Meisterkurse u.a. bei Prof. Karl-Heinz  Bloemke und Prof. Constantin Alex.

Dirigiererfahrung sammelte er u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, derPhilharmonie Konstanz und dem Stuttgarter Kammerorchester. 2018/2019 wirkte er als musikalischer Assistent von Prof. Richard Wien an der Produktion von Così fan Tutti der Opernschule Stuttgart mit. 2019 war er künstlerischer Leiter der Freischütz-Produktion der Opera Laiblin Pfullingen. In der Spielzeit 2019/2020 war er Chorassistent an der Staatsoper Stuttgart unter Manuel Pujol. Seit dem Wintersemester 2021/2022studiert er Kirchenmusik an der HMDK Stuttgart und vertritt seit September 2021 die Böblinger Kirchenmusikerin Marion Kaßberger während ihrer Elternzeit.

Eröffnungsgottesdienst Chor und Orgel

  • "Missa Criolla" von Ariel Ramirez

Sonntag, 01.05.
9.30 Uhr

[St. Klemens]

Stephan Debeur

Stephan Debeur wurde 1965 in Aachen geboren. Erste musikalische Impulse erhielt er in der Domsingschule Aachen und im Aachener Domchor. Er studierte Schul- und Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule in Essen (Orgel bei Gisbert Schneider und Sieglinde Ahrens, Gregorianik bei Godehard Joppich). In den Jahren 1986 bis 1999 war er als Kirchenmusiker in Aachen tätig. Seit 2000 ist er Kirchenmusiker an der Basilika Weingarten und Organist an der berühmten Gabler-Orgel. 8 CD-Produktionen geben von der Vielseitigkeit der Gabler-Orgel Zeugnis.

Sonntag, 01.05.
19.00 Uhr

[St. Maria]

  • Vincent Lübeck (1656 - 1740) Praeambulum E-Dur
    • Georg Böhm (1661 - 1733)C Choralpartita „Ach wie nichtig, ach wie flüchtig“
      • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) Fantasie C-Dur, BWV 573 (Ergänzung Hermann Keller)
        • Air aus Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068
      • Marcel Dupré (1886 - 1971) Ave Maria
        • César Franck (1822 - 1890) Choral Nr. 1 E-Dur, FWV 38
          • Pietro Domenico Paradies (1707 - 1791) Allegro moderato
            • Andante
            • Ariette
            • Toccata
          • Tomaso Albinoni (1671 - 1751) Adagio (Bearbeitung Stephan Debeur)

            Pavel Kohout

            geb. 1976, gehört zu den erfolgreichsten Konzertorganisten seiner Generation, was allein durch die zahlreichen Konzertauftritte bei renommierten Orgelfestivals und berühmten Konzertstätten weltweit belegt wird. Bereits 1995 und 1998 gewann er den Internationalen Orgelwettbewerb in Ljubljana (Slowenien) und den „Dancing Angel“ - Preis European Union of Music Competitions. 1999 gewann er den 1. Preis beim Int. Orgelwettbewerb „M. K. Ciurlionis“ in Vilnius (Litauen). Seinen größten Erfolg hatte Pavel Kohout beim Int. Orgelwettbewerb in Tokio (Japan) 2000, wo er neben weiteren 68 Kandidaten nach einer weltweiten Vorauswahl den 1. Preis, die Goldmedaille sowie den Johann-Sebastian-Bach-Preis gewann. Darüber hinaus war er Finalist und erhielt zahlreiche internationale Haupt- und Spezialpreise bei int. Orgelwettbewerben in Prag, Poznan, Kaliningrad, Brügge und Lübeck.

            Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Prager Konservatorium , wo er 1996 als Schüler von Jan Kalfus das Solistendiplom für Orgel mit Auszeichnung erwarb. In den Jahren 1999 - 2000 studierte er am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam bei Prof. Jacques van Oortmerssen. Im Jahr 2002 schloss er sein Magisterstudium im Konzertfach Orgel, Improvisation und Pädagogik an der Hochschule für Musik in Prag bei Prof. Jaroslav Tůma ab. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei den Professoren Ludger Lohmann, Harald Vogel, Michel Bouvard und Olivier Latry teil. Weiterhin erweiterte er sein Wissen über die authentische Interpretation der Alten böhmischen und süddeutschen Orgelmusik im postgraduellen Studium an der Prager Akademie und erwarb 2010 den PH.D degree.

            Zahlreiche Konzertengagements führten ihn als Solist bereits in fast alle Länder Europas: Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Lettland, Litauen, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Polen, die Slowakei, Ungarn, die Ukraine, Rumänien, Serbien, Moldawien, Monaco, in die Schweiz und die Niederlande sowie nach Russland, Georgien, Syrien, Israel, China, Japan, Australien, Neuseeland und in die USA. Er gastierte bei internationalen Musikfestivals in Prag, Berlin, Frankfurt a. M., Moskau, Sochi, Haarlem, Amsterdam, Zaragoza, Lissabon, Monaco, Jerusalem, Sapporo, Tokio, Hongkong, Sydney, Washington D.C., San Francisco u.a. Sein außergewöhnlich erfolgreiches Australien-Debüt hatte er 2008 mit dem Orchestra Victoria an der Konzertorgel der Town Hall zu Melbourne (Australien). 

            Als Lehrer unterrichtet Pavel Kohout häufig im Rahmen verschiedener internationaler Interpretationsseminare. Neben vielen Live-Mitschnitten seiner Konzerte (z. B. Radio 3 ORB und NDR, ABC, EBU, Slowakisches Radio), arbeitet er regelmäßig mit dem Staatlichen Tschechischen Rundfunk am Projekt „Historische Orgeln“ und spielt CDs ein: so liegen Aufnahmen vor an der Mundt-Orgel (1673) der Teynkirche in Prag, der Katzer & Weltzel-Orgel (1738) des Prager Loreto, Bach-CD an der Brachtl-Kansky-Orgel (2007) der Klosterbasilika St. Margaret in Prag sowie an Renaissance- und Barockorgeln in Tschechien und Moravia. 

            Orgelkonzert

            • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) Prealudium und Fuge in e – Moll, BWV 548
              • Johann Pachelbel (1653 - 1706) Choral partita: "Ach, was soll ich Sünder machen“ (Choral + 6 Variationen)
                • César Franck (1822 - 1890) Prélude, Fugue et Variation, op. 18
                  • Luboš Sluka *1928 Cesta stínu (Weg des Schattens)
                    • Josef Klička (1855 - 1937) Fantasie über die Motive der sinfonischen Dichtung „Vyšehrad” von Bedřich Smetana, Op. 33
                      • Bedřich Smetana (1824 - 1884) Vltava (Die Moldau)
                        • Symphonische Dichtung aus „Mein Vaterland“
                        • (Orgelarrangement von Barbara Bannasch)

                      Sonntag, 15.05.
                      19.00 Uhr

                      [St. Maria]

                      Christian Ruetz

                      Leiter der Orchestervereinigung Sindelfingen

                      Joachim Schönball

                      Joachim Schönball (*1993) studierte an der HMDK Stuttgart zunächst Schulmusik (Hauptfach Violineund Leistungsfach Dirigieren) und nach Abschluss im Frühjahr 2017 einen Master in Orchesterleitung. Er erhielt Unterricht bei Prof. Richard Wien, Prof. Denis Rouger, Prof. Rasmus Baumann und besuchte außerdem Meisterkurse u.a. bei Prof. Karl-Heinz  Bloemke und Prof. Constantin Alex.

                      Dirigiererfahrung sammelte er u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, derPhilharmonie Konstanz und dem Stuttgarter Kammerorchester. 2018/2019 wirkte er als musikalischer Assistent von Prof. Richard Wien an der Produktion von Così fan Tutti der Opernschule Stuttgart mit. 2019 war er künstlerischer Leiter der Freischütz-Produktion der Opera Laiblin Pfullingen. In der Spielzeit 2019/2020 war er Chorassistent an der Staatsoper Stuttgart unter Manuel Pujol. Seit dem Wintersemester 2021/2022studiert er Kirchenmusik an der HMDK Stuttgart und vertritt seit September 2021 die Böblinger Kirchenmusikerin Marion Kaßberger während ihrer Elternzeit.

                      Orgel, Cembalo und Orchester

                      • Johannes Brahms (1833-1897) Akademische Festovertüre c-moll op. 80
                        • (Orchester)
                      • Johann Sebastian Bach (1685-1750) Konzert für Cembalo und Orchester Nr. 5 f-moll BWV 1056
                        • Allegro - Adagio - Presto
                        • (Cembalo und Orchester)
                      • Anton Bruckner (1824 896) 3 Stücke für Orchester WAB 97
                        • (Orchester)
                      • Max Bruch (1838-1920) Suite Nr. 3 für Orgel und Orchester op. 88b
                        • 1. Andante sostenuto - 3. Nocturno - Allegro ma non troppo -
                        • 4. Andante sostenuto - Allegro ma non troppo
                        • (Orgel und Orchester)

                      Sonntag, 29.05.
                      19.00 Uhr

                      [St. Maria]

                      Marianne Aicher

                      Marianne Aicher wirkt seit 31 Jahren als hauptberufliche Kirchenmusikerin in Herrenberg. Die Probenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen liegt ihr besonders am Herzen. Darüber hinaus ist sie für das kath. Dekanat BB als Dekanatskirchenmusikerin tätig. Seit vielen Jahren leitet sie Fortbildungen/Tagungen im Bereich Kinder/Familien/Erwachsenenarbeit ebenso wie Chorfreizeiten und Chortage auf Dekanats- und Diözesanebene und versucht dabei, Menschen über die Musik zu verbinden und zusammen zu führen. Im Jahre 2017 wurde sie zur Kirchenmusikdirektorin ernannt.

                      Seit 2018 ist sie die Vorsitzende des "Diözesanverbandes der Kirchenmusiker der Diözese Rottenburg - Stuttgart", der die Interessen der haupt- und nebenamtlichen Kirchenmusiker im Vorstand des Cäcilienverbandes und  in der Kommission Kirchenmusik in der Diözese sowie auf Ebene des Bundesverbandes vertritt,

                      Marion Kaßberger

                      Marion Kaßberger, geb. 1990, ist seit Februar 2020 als Kirchenmusikerin der Gesamtkirchengemeinde Böblingen tätig. Sie studierte ihren Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie ihren Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München: Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Haas, Prof. Helmut Deutsch, Orgelimprovisation Prof. David Franke, Prof. Wolfgang Hörlin. Sie schätzt am Kirchenmusikberuf vor allem die Vielseitigkeit und lässt sich durch Blasmusik, Volksmusik, Jazz... genauso inspirieren, wie sie dem traditionellen Kirchenmusikrepertoire zugetan ist, was auch daran liegt, dass Sie auch die Instrumente Klarinette und Zither gelernt hat.

                      Familienorgelkonzert für Klein und Groß

                      • Die Kröte sitzt unter einer Brücke, sieht elend aus und fühlt sich fürchterlich. Gerade dann kommt die Ratte vorbei und ruft ihr zu »wir werden alle nicht hübscher!« Und auch die Fledermaus und die Spinne giften sich nur gegenseitig an. Es ist eben nicht lustig, wenn alle anderen einen nur hässlich und eklig finden. Einzig die Hyäne sieht die Sache anders: »Ob andere meinen, man sei hässlich oder schön, ist vollkommen unwichtig. Was zählt, sind Taten! Man muss was tun! Für sich – und für die anderen!« Und so bemerken sie, dass sie alle gut und zusammen Musik machen können. Bis auf die Kröte. Aber sie kann Pfannkuchen backen. Was also ist die gute Idee? Die Eröffnung einer Pfannkuchen-Bude mit Musik. Sie arbeiten und erfinden, machen eine Bandprobe, decken Tische und backen Pfannkuchen. Sieht es zuerst so aus, als würde sich niemand für sie interessieren, kommen mit der Zeit immer mehr Gäste vom Igel über Siebenschläfer und Hühner bis hin zu Hunden und Katzen. Ein fröhliches Fest findet statt. »Macht ihr das in Zukunft öfter?« »Ab heute jeden Abend mit Einbruch der Dämmerung«, sagt die Ratte und blickt sich glücklich nach ihren Freunden um.
                      • Eintritt frei - Spende erbeten
                      • weitere Aufführung: So. 26.06.2022 um 17.00 Uhr in St. Martin, Herrenberg

                      Samstag, 25.06.
                      16.00 Uhr (!)

                      [St. Maria]

                      Joachim Schönball

                      Joachim Schönball (*1993) studierte an der HMDK Stuttgart zunächst Schulmusik (Hauptfach Violineund Leistungsfach Dirigieren) und nach Abschluss im Frühjahr 2017 einen Master in Orchesterleitung. Er erhielt Unterricht bei Prof. Richard Wien, Prof. Denis Rouger, Prof. Rasmus Baumann und besuchte außerdem Meisterkurse u.a. bei Prof. Karl-Heinz  Bloemke und Prof. Constantin Alex.

                      Dirigiererfahrung sammelte er u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, derPhilharmonie Konstanz und dem Stuttgarter Kammerorchester. 2018/2019 wirkte er als musikalischer Assistent von Prof. Richard Wien an der Produktion von Così fan Tutti der Opernschule Stuttgart mit. 2019 war er künstlerischer Leiter der Freischütz-Produktion der Opera Laiblin Pfullingen. In der Spielzeit 2019/2020 war er Chorassistent an der Staatsoper Stuttgart unter Manuel Pujol. Seit dem Wintersemester 2021/2022studiert er Kirchenmusik an der HMDK Stuttgart und vertritt seit September 2021 die Böblinger Kirchenmusikerin Marion Kaßberger während ihrer Elternzeit.

                      Sonntag, 26.06.
                      09.45 Uhr

                      [St. Maria]

                      • Orgel und Violine

                      Veranstalter: Orgelförderverein Böblingen e.V.
                      mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Böblingen
                      Verantwortlich: Hubertus Kless und Andreas Schweizer

                      Veranstaltungsorte:
                      St. Maria, Böblingen, Berliner Straße 14
                      St. Bonifatius, Böblingen, Bonifatiusplatz

                       

                      Eintrittspreise je Konzert: 9 € / ermäßigt 7 € - Abonnement: für 4 Konzerte: 32 € / ermäßigt 25 € 

                       

                       Programmänderungen bleiben vorbehalten

                      http://www.boeblinger-orgelfruehling.de/