26. Böblinger Orgelfrühling 2021

17. April - 20. Juni

Die Musiker

Shihono Higa

Shihono Higa stammt aus Okinawa, Japan, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart Klavier bei André B. Marchand und Florian Wiek, Kirchenmusik und Orgelimprovisation bei Martha Schuster, Jürgen Essl, David Franke und Johannes Mayr. Während ihres Studiums war sie Tutorin für das Fach Orgel Improvisation und wurde 2017 mit dem DAAD-Preis für hervorragende Studienleistungen ausgezeichnet.

Auszeichnungen erhielt sie mehrfach, sowohl an der Orgel, als auch am Klavier: Sie ist Preisträgerin des 1. Internationalen Liedduo-Wettbewerbs Rhein-Ruhr 2015 im Duo mit Roger Gehrig (Tenor) und des 1. Internationalen Kino-Orgel Wettbewerbs Babylon 2015 in Berlin.  Beim 29. Internationalen Orgelwettbewerb 2017 in St. Albans (UK) war sie in der Kategorie Improvisation Finalistin und erhielt einen Sonderpreis. 

Sie konzertierte in verschiedenen Orgelmusikreihen und improvisierte zu Stummfilmen, Literaturlesungen und Bildender Kunst, Auftritte führten sie u.a. auch nach Australien und Frankreich.

Seit Oktober 2020 ist sie als Fachreferentin für Musikpastoral im kirchlichen Dienst in Ostfildern tätig.

Sonntag, 18.04.
19.00 Uhr wegen Corona neuer Termin 26. September 19.00 Uhr: MASKE und 3-G-REGEL ist nötig!

[St. Maria]

  • Der verwöhnte, weltfremde Millionärssohn Rollo Treadway (Buster Keaton) macht seiner Nachbarin Betsy O'Brien (Kathryn McGuire) spontan einen Heiratsantrag, den sie allerdings bestimmt zurückweist. Da er für die Flitterwochen bereits eine Ozeanreise geplant hat, muss er diese zu seiner Enttäuschung alleine antreten. Damit nimmt das Unglück jedoch erst seinen Lauf: Treadway quartiert sich auf dem falschen Schiff ein und findet sich plötzlich mutterseelenalleine auf einem riesigen Ozeankreuzer wieder, der ziellos auf dem offenen Meer treibt. Zu seiner Überraschung ist auch seine Angebetete, Betsy, mit an Bord der "Navigator". Das Schiff gehört ihrem Vater (Fredrick Vroom) und ihre ungewöhnliche Situation haben sie offenbar feindlichen Spionen zu verdanken, die den Ozeanriesen vernichten wollen und deshalb die Leinen losgemacht haben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewöhnen sie sich an das Leben auf hoher See und schließlich ist sogar rettendes Land in Sicht. Was das Pärchen aber noch nicht weiß: Die Insel wird von hungrigen Kannibalen bewohnt....

Prof. Matthias Maierhofer

Professor Matthias Maierhofer ist seit 2016 Professor für Orgel an der Musikhochschule Freiburg und wirkt als Domorganist am Münster ›Unserer Lieben Frau‹ in Freiburg.

Er studierte er Orgel-, Alte Musik- und Kirchenmusik an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum in Basel. Matthias Maierhofer war Preisträger der Orgelwettbewerbe von Arnstadt, Kitzbühel, Nijmegen, Nürnberg und Vilnius, dies ermöglichte ihm eine rege Konzerttätigkeit bei bedeutenden Festivals in Europa, den USA, Russland, Japan und Südkorea. Als Solist und auch als Continuospieler trat Matthias Maierhofer mit Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Thomanerchor Leipzig, der Staatskapelle Dresden und der Staatskapelle Halle auf. Am Freiburger Münster musiziert er wöchentlich mit den Domsingknaben, der Mädchenkantorei, der Domkapelle und dem Domchor.

Er wirkte bei CD-Produktionen und Publikationen der Edition Helbling mit, es liegen Aufnahmen bei diversen Rundfunkanstalten und bei den Labels Ambitus, Ambiente und Spektral vor.

Von 2009 bis 2013 leitete er eine Orgelklasse an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. 2013 wurde Matthias Maierhofer als Nachfolger von Prof. Dr. Gerre Hancock auf die Professur für Orgel und Kirchenmusik an die University of Texas in Austin (USA) berufen - dort wurde er 2015 aufgrund herausragender pädagogischer Leistungen zum Dean‘s Fellow ernannt und mit dem Ducloux Fellowship des College of Fine Arts ausgezeichnet.

Matthias Maierhofer unterrichtet regelmäßig auf Kursen und ist als Juror bei Orgelwettbewerben tätig.

Orgelkonzert - wird als Orgelandacht gestaltet

  • Meisterwerke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) (aktualisiertes Pogramm für die Andacht)
    • Toccata und Fuge d-Moll BWV 565
    • „Liebster Jesu, wir sind hier“ BWV 731 °
      • Liebster Jesu, wir sind hier,
      • dich und dein Wort anzuhören;
      • lenke Sinnen und Begier
      • hin zu deinem Himmelslehren,
      • daß die Herzen von der Erden
      • ganz zu dir gezogen werden
      • °
      • 2. Unser Wissen und Verstand
      • ist mit Finsternis umhüllet,
      • wo nicht deines Geistes Hand
      • uns mit hellem Licht erfüllet.
      • Gutes denken, tun und dichten
      • musst du selbst in uns verrichten.
      • °
      • 3. O du Glanz der Herrlichkeit,
      • Licht vom Licht, aus Gott geboren,
      • mach uns allesamt bereit,
      • öffne Herzen, Mund und Ohren;
      • unser Bitten, Flehn und Singen
      • laß, Herr Jesu, wohl gelingen.
    • Partita diverse sopra „Ach, was soll ich Sünder machen“ BWV 770 °
      • 1. Ach, was soll ich Sünder machen?
      • Ach was soll ich fangen an?
      • Mein Gewissen klagt mich an,
      • es beginnet aufzuwachen.
      • Dies ist meine Zuversicht:
      • meinen Jesum laß ich nicht.
      • °
      • 2. Zwar es haben meine Sünden
      • meinen Jesum oft betrübt;
      • doch ich weiß, daß er mich liebt,
      • und er läßt sich gnädig finden.
      • Drum, ob mich die Sünd anficht:
      • meinen Jesum laß ich nicht.
      • °
      • 3. Obgleich schweres Kreuz und Leiden,
      • so bei Christen oft entsteht,
      • mir sehr hart entgegengeht,
      • solls mich doch von ihm nicht scheiden;
      • auf ihn ist mein Herz gericht:
      • meinen Jesum laß ich nicht.
      • °
      • 4. Ich weiß wohl, daß unser Leben
      • nichts als nur ein Nebel ist,
      • denn wir hie zu aller Frist
      • mit dem Tode sind umgeben;
      • und wer weiß, was heut geschicht?
      • Meinen Jesum laß ich nicht.
      • °
      • 5. Sterb ich bald, wird meine Seele
      • los der Welt Beschwerlichkeit;
      • ich ruh bis zur vollen Freud,
      • weiß, daß in des Grabes Höhle
      • Jesus bleibt mein helles Licht:
      • meinen Jesum laß ich nicht.
      • °
      • 6. Durch ihn will ich wieder leben,
      • denn er wird zur rechten Zeit
      • wecken mich zur Seligkeit
      • und sie mir aus Gnaden geben.
      • Muß ich schon erst vors Gericht:
      • meinen Jesum laß ich nicht.
      • ° 
      • 7. Du sollst mein, o Jesu, bleiben,
      • bis ich komme an den Ort,
      • welcher ist des Himmels Pfort,
      • und dann wollst du einverleiben
      • meine Seele deinem Licht:
      • meinen Jesum laß ich nicht.
    • Passacaglia c-moll, BWV 582

    Sonntag, 02.05.
    19.00 Uhr - findet in der Form einer Orgelandacht statt

    [St. Maria]

    Marion Kaßberger

    Marion Kaßberger, geb. 1990, ist seit Februar 2020 als Kirchenmusikerin der Gesamtkirchengemeinde Böblingen tätig. Sie studierte ihren Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie ihren Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München: Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Haas, Prof. Helmut Deutsch, Orgelimprovisation Prof. David Franke, Prof. Wolfgang Hörlin. Sie schätzt am Kirchenmusikberuf vor allem die Vielseitigkeit und lässt sich durch Blasmusik, Volksmusik, Jazz... genauso inspirieren, wie sie dem traditionellen Kirchenmusikrepertoire zugetan ist, was auch daran liegt, dass Sie auch die Instrumente Klarinette und Zither gelernt hat.

    Stefan Heimann

    Prof. Stefan Heimann

    Studium in Hamburg bei Prof. Walter Hilgers.Sein erstes Engagement führt ihn zu den Essener Philharmonikern, denen er von 1993-1999 angehört, um anschließend zum Staatsorchester Stuttgart zu wechseln. 2000 wird er zum Lehrbeauftragten an den Hochschulen Mannheim und Stuttgart ernannt. Seit 1996 ist er Mitglied im Mannheim Brass Quintett, mit dem er u.a. Preise bei verschiedenen Wettbewerben gewinnt: so auch Internationaler Wettbewerb für Blechbläser Quintette Narbonne. 2007 wird er zum Honorarprofessor der Stuttgarter Musikhochschule ernannt. Dort gründet er mit seinen Kollegen das Ensemble „City Brass Stuttgart“, in dem Professoren zusammen mit fortgeschrittenen Studenten als Ensemble auftreten. 2015 beruft ihn die Musikhochschule Mannheim zum ordentlichen Professor für Tuba, 2017 bekommt er den Ruf an der Stuttgarter Musikhochschule zum ordentlichen Professor. 2018 verlässt er das Württembergische Staatsorchester Stuttgart, um sich ganz seiner Lehrtätigkeit zu widmen.Viele seiner Studierenden sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und Mitglieder großer Orchester, wie der Staatsoper München, den Essener Philharmonikern, dem Gürzenichorchester Köln, dem Staatstheater Wiesbaden, der Düsseldorfer Sinfonikern etc. Seine Studierenden bekleiden regelmäßig Positionen im Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie, im Schleswig Holstein Festival Orchester und sind Stipendiaten der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD. 2003 entwickelt er zusammen mit dem Landesblasmusikverband die „TUBA TOUR DE LÄNDLE“, die landesweit für die Verbreiterung des Nachwuchses auf der Tuba wirbt und Tubisten in Musikvereinen weiterbildet. Durch die erfolgreiche Arbeit an der Musikhochschule Stuttgart, zusammen mit seinen Kollegen Prof. Christian Lampert, Prof.Wolfgang Bauer und Prof. Henning Wiegräbe, wird er 2017 für den Landeslehrpreis vorgeschlagen. Regelmäßig folgt er Einladungen für Jurys in Wettbewerben, Meisterkursen und Workshops auf der ganzen Welt. Publikationen: „DER TÄGLICHE BEDARF“ erschienen im Verlag Blechpresse. 4 Cds mit dem Ensemble Mannheim Brass ( Brass Pieces, Boundless, 5.1 mit Reinhold Friedrich, ID erschienen u.a. bei Coviello Records )

    Orgel und Tuba - wird als Orgelandacht gestaltet

    • wegen der Coroana-Pandemie als Orgelandacht gestaltet. Das Programm ändert sich wie folgt:
    • Georg Friedrich Händel (1685-1759) Sonate in e-moll, HWV 375 „Hallenser Sonate No. 2 (Cembalo* und Tuba)
      • -Adagio
      • -Allegro
      • -Grave
      • -Menuett
      • (* neu angeschafftes und vom Orgelförderverein mitfinanziertes Cembalo in historischer Bauweise erstmals zu hören)
    • Francois Couperin (1668-1733) “Les Baricades Mistérieuses“
      • (Cembalo)
    • Johann Sebastian Bach (1685-1750) aus: Cellosuite No. 1:
      • - Menuett I/II
      • - Gigue
      • (Tuba)
    • Louis Vierne (1870-1937) aus: 24 Pièces en style libre op. 31:
      • Prélude
      • (Harmonium)
    • John Harmon (*1937) “Shilhouette“ (Tuba und Orgel)
      • Ástor Pantaleón Piazzolla (1921-1992) aus “Three Tangos“
        • - Milonga del Angel
        • - Adiós Nonino
        • (Tuba und Orgel)

      Sonntag, 16.05.
      19.00 Uhr (als Orgelandacht gestaltet)

      [St. Maria]

      Marianne Aicher

      Marianne Aicher wirkt seit 31 Jahren als hauptberufliche Kirchenmusikerin in Herrenberg. Die Probenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen liegt ihr besonders am Herzen. Darüber hinaus ist sie für das kath. Dekanat BB als Dekanatskirchenmusikerin tätig. Seit vielen Jahren leitet sie Fortbildungen/Tagungen im Bereich Kinder/Familien/Erwachsenenarbeit ebenso wie Chorfreizeiten und Chortage auf Dekanats- und Diözesanebene und versucht dabei, Menschen über die Musik zu verbinden und zusammen zu führen. Im Jahre 2017 wurde sie zur Kirchenmusikdirektorin ernannt.

      Seit 2018 ist sie die Vorsitzende des "Diözesanverbandes der Kirchenmusiker der Diözese Rottenburg - Stuttgart", der die Interessen der haupt- und nebenamtlichen Kirchenmusiker im Vorstand des Cäcilienverbandes und  in der Kommission Kirchenmusik in der Diözese sowie auf Ebene des Bundesverbandes vertritt,

      Marion Kaßberger

      Marion Kaßberger, geb. 1990, ist seit Februar 2020 als Kirchenmusikerin der Gesamtkirchengemeinde Böblingen tätig. Sie studierte ihren Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart sowie ihren Master Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München: Orgelliteratur bei Prof. Bernhard Haas, Prof. Helmut Deutsch, Orgelimprovisation Prof. David Franke, Prof. Wolfgang Hörlin. Sie schätzt am Kirchenmusikberuf vor allem die Vielseitigkeit und lässt sich durch Blasmusik, Volksmusik, Jazz... genauso inspirieren, wie sie dem traditionellen Kirchenmusikrepertoire zugetan ist, was auch daran liegt, dass Sie auch die Instrumente Klarinette und Zither gelernt hat.

      Orgel-Familien-Konzert für Klein und Groß - muss wegen Corona leider abgesagt werden

      • Die Kröte sitzt unter einer Brücke, sieht elend aus und fühlt sich fürchterlich. Gerade dann kommt die Ratte vorbei und ruft ihr zu »wir werden alle nicht hübscher!« Und auch die Fledermaus und die Spinne giften sich nur gegenseitig an. Es ist eben nicht lustig, wenn alle anderen einen nur hässlich und eklig finden. Einzig die Hyäne sieht die Sache anders: »Ob andere meinen, man sei hässlich oder schön, ist vollkommen unwichtig. Was zählt, sind Taten! Man muss was tun! Für sich – und für die anderen!« Und so bemerken sie, dass sie alle gut und zusammen Musik machen können. Bis auf die Kröte. Aber sie kann Pfannkuchen backen. Was also ist die gute Idee? Die Eröffnung einer Pfannkuchen-Bude mit Musik. Sie arbeiten und erfinden, machen eine Bandprobe, decken Tische und backen Pfannkuchen. Sieht es zuerst so aus, als würde sich niemand für sie interessieren, kommen mit der Zeit immer mehr Gäste vom Igel über Siebenschläfer und Hühner bis hin zu Hunden und Katzen. Ein fröhliches Fest findet statt. »Macht ihr das in Zukunft öfter?« »Ab heute jeden Abend mit Einbruch der Dämmerung«, sagt die Ratte und blickt sich glücklich nach ihren Freunden um.

      Sonntag, 06.06.
      16.00 Uhr - muss wegen Corona leider auf nächstes Jahr verschoben werden!

      [St. Maria]

      Lars Schwarze

      Lars Schwarze

      Das Orgelduo Marion Krall und Lars Schwarze spielt seit der gemeinsamen Studienzeit an der Musikhochschule Lübeck Musik zu vier Händen und Füßen. Beide waren zwischen 2015 und 2019 Assistenten von Prof. Arvid Gast an der Lübecker Jakobikirche und sind Preisträger des 1. Internationalen Orgel-Duo-Wettbewerb "Aquattromani" in Polen. Der Schwerpunkt ihres Programms liegt auf eigenen Transkriptionen von Orchesterwerken, die die Klangfarben der Orgel in all ihrer Vielfalt präsentieren.

      Das Duo erhielt 2020 in der Reihe #zusammenspielen eine eigene Rundfunkproduktion mit dem SWR und ist Auswahlensemble des "Klangspektrums Baden-Württemberg".

       

      Lars Schwarze aus Alfeld (Leine) studierte an der Musikhochschule Lübeck Kirchenmusik B und Konzertfach Orgel in der Klasse von Prof. Arvid Gast und schloss mit Bestnote ab. Während seiner Studienzeit war er von 2016- 2019 Assistent von Prof. Arvid Gast und spielte regelmäßig an den historischen Orgeln von St. Jakobi, Lübeck.  Im Oktober 2019 nahm er das Kirchenmusik A Studium in Stuttgart bei Prof. Jörg Halubek und Prof. Jürgen Essl auf.  Im Rahmen eines einjährigen Auslandsstudiums studierte er Orgel bei Prof. David Titterington an der renommierten Royal Academy of Music in London und wurde dort mit dem „Margaret and Syndey Lovett Prize“ ausgezeichnet. Er ist zudem Preisträger des 5. Internationalen Buxtehudewettbewerbs, des 8. Internationalen Hermann-Schröder-Wettbewerbs und des Instrumenten übergreifenden Wettbewerb um den Possehlpreis. Beim Mendelssohn-Hochschulwettbewerb 2019 in Berlin wurde er mit einem 2. Preis und dem Preis des Bundespräsidenten ausgezeichnet. Neben einer regen Konzerttätigkeit als Organist ist er auch als Komponist tätig und erhielt Aufträge für die „Nordischen Filmtage“, das Weltkulturerbe Fagus-Werk Alfeld und die Temple Church London.

       

      Er war Stipendiat der Bürgerstiftung Alfeld, Heinrich-Dammann-Stiftung, der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung und erhält derzeit das Deutschlandstipendium. Neben dem Studium ist er als Kantor an der Gaisburger Kirche in Stuttgart tätig und hat die Leitung der Gaisburger Konzertreihen inne.

      Marion Krall

      Marion Krall

      Das Orgelduo Marion Krall und Lars Schwarze spielt seit der gemeinsamen Studienzeit an der Musikhochschule Lübeck Musik zu vier Händen und Füßen. Beide waren zwischen 2015 und 2019 Assistenten von Prof. Arvid Gast an der Lübecker Jakobikirche und sind Preisträger des 1. Internationalen Orgel-Duo-Wettbewerb "Aquattromani" in Polen. Der Schwerpunkt ihres Programms liegt auf eigenen Transkriptionen von Orchesterwerken, die die Klangfarben der Orgel in all ihrer Vielfalt präsentieren.

      Das Duo erhielt 2020 in der Reihe #zusammenspielen eine eigene Rundfunkproduktion mit dem SWR und ist Auswahlensemble des "Klangspektrums Baden-Württemberg".

       

      Marion Krall (*1991), aufgewachsen in Baden, studierte Kirchenmusik an der Musikhochschule Lübeck, Orgel bei Prof. Arvid Gast. Im Rahmen des Erasmus-Programms verbrachte sie 2014/2015 ein Jahr am Pôle Superieur de Paris in der Orgelklasse von Christophe Mantoux. Ihr Masterstudium der evangelischen Kirchenmusik führte sie an die Hochschule für Musik und Theater München, wo sie seit 2019 mit einem künstlerischen Orgelstudium bei Prof. Bernhard Haas ihre Ausbildung fortsetzt. 

      Von 2015 bis 2017 war sie als Assistenzorganistin von Arvid Gast an den historischen Orgeln in St. Jakobi in Lübeck tätig.  

      Von September 2019 bis September 2020 absolvierte Marion Krall ihr Praxisjahr an der Münchner Kulturkirche St Lukas, wo sie unter anderem die in der Pandemie entwickelten Online-Formate mit geprägt hat. Ab Februar 2021 übernimmt sie die zweite Kantorenstelle an der Christuskirche Mannheim, deren reiches Musikprogramm ein überregionales Renommee genießt. Als Organistin ist sie regelmäßig zu Konzerten in ganz Deutschland zu Gast.

      Orgel zu 4 Händen und 4 Füßen - findet mit Adressdatenerfassung am Eingang und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen statt

      • Johann Sebastian. Bach (1685-1750) Orchestersuite Nr. 3, D-Dur BWV 1068
        • Ouvertüre
      • Edward Elgar (1857-1934) aus: „The wand of youth“
        • Fairies and Giants (Feen und Riesen)
        • The tame bear (Der zahme Bär)
      • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) aus: Die Zauberflöte, K620 Ouvertüre
        • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) aus „Ein Sommernachtsraum“ op. 21
          • Ouvertüre
        • Igor Strawinsky (1882-1971) aus der Ballettmusik „Der Feuervogel“ (1910)
          • Berceuse und Finale
        • Maurice Ravel (1875-1937) aus: „Ma mère l’oye“ (1910)
          • Les entretiens de la Belle et de la Bête
          • Le jardin féerique
        • John Williams (*1932) aus: „Harry Potter and the Sorcerer’s Stone“
          • Hedwig’s Theme

        Sonntag, 20.06.
        19.00 Uhr findet als Konzert mit Datenerfassung am Eingang und unter Einhaltung der Hygienevorschriften statt

        [St. Maria]

        Veranstalter: Orgelförderverein Böblingen e.V.
        mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Böblingen
        Verantwortlich: Hubertus Kless und Andreas Schweizer

        Veranstaltungsorte:
        St. Maria, Böblingen, Berliner Straße 14
        St. Bonifatius, Böblingen, Bonifatiusplatz

         

        Eintrittspreise je Konzert: 9 € / ermäßigt 7 € - Abonnement: für 4 Konzerte: 32 € / ermäßigt 25 € 

         

         Programmänderungen bleiben vorbehalten

        http://www.boeblinger-orgelfruehling.de/